Datum: 18.06.2020
Status: Abgeschlossen
Sitzungsort: Rathaus Großer Sitzungssaal
Gremium: Verwaltungs- und Bauausschuss


Nichtöffentliche Sitzung

Öffentliche Sitzung, 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr

TOP-Nr. Bezeichnung
16 Baugesuche
16.1 Umbau einer Scheune zu einem Wohnhaus, Flst. Nr. 507/1, Walheimer Straße 10, 74366 Kirchheim am Neckar
16.2 Nutzungsänderung im EG, Einbau einer Mitarbeiter-Wohnung, Flst. Nr. 2064, Talstraße 12, 74366 Kirchheim am Neckar
16.3 Neubau eines Wintergartens, Flst. Nr. 749/4, 622, Wilhelmstraße 39/1, 74366 Kirchheim am Neckar
16.4 Neubau von 4 Doppelhaushälften mit 1 Garage, 2 überdachten Stellplätzen und 5 offenen Stellplätzen, Friedrichstraße/Meisenweg, Flst. Nr. 2149, 2151/1, 2151/2, 74366 Kirchheim am Neckar
16.5 Errichtung einer Überdachung mit integriertem Sonnenschutz der bestehenden Terrasse, Flst. Nr. 5582, Bertha-von-Suttner-Straße 50, 74366 Kirchheim am Neckar
16.6 Errichtung eines Sicht- und Lärmschutzes, Christofstraße 49, Flst. Nr. 733, 74366 Kirchheim am Neckar
17 Handhabung von öffentlichen Veranstaltungen im Jahr 2020
18 Standsicherheitsprüfung für Leuchtmasten - Vergabe
19 Erneuerung Telefonanlage Rathaus
20 Informationen der Verwaltung und Anfragen aus dem Verwaltungs- und Bauausschuss

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16. Baugesuche

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 16
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16.1. Umbau einer Scheune zu einem Wohnhaus, Flst. Nr. 507/1, Walheimer Straße 10, 74366 Kirchheim am Neckar

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 16.1

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans. Hier gibt es lediglich eine Baulinienfestlegung zwischen Uhland- und Walheimer Straße aus dem  Jahr 1952.

Geplant ist die Umnutzung der bestehenden Scheune zu einem Wohnhaus. Eine Garage ist als Bestandsgebäude dargestellt und somit dem Vorhaben zuzuordnen

Die Nutzungsänderung von einer Scheune in ein Wohnhaus ist grundsätzlich als Grenzbebauung möglich.

Der Bauherr beantragt eine Abweichung/Ausnahme/Befreiung für den 2.Rettungsweg. Der lichte Durchgang des 2. Rettungswegs des Dachgeschosses beträgt: Höhe=90 cm, Breite =120 cm anstatt Breite=90 cm, Höhe=120 cm. Als Begründung wird angeführt, dass die Proportion der Dachgaube ansonsten unstimmig wäre. Diese Abweichung/Ausnahme/Befreiung muss vom Landratsamt Ludwigsburg brandschutzrechtlich geprüft werden.

Die Angrenzeranhörung wird derzeit durchgeführt.

Es liegen bereits Einwendungen von Angrenzern vor. Diese betreffen vor allem die Abstandsflächen, die im Allgemeinen als zu gering angesehen werden. Auch der Abstand der Garage im Erdgeschoss zur öffentlichen Straße wird als zu gering angesehen. Zudem gibt es Einwendungen zu den Fensteröffnungen auf der Nordseite und zum Balkon auf der Ostseite.

Die Abstandsflächen werden durch die Baurechtsbehörde, Landratsamt Ludwigsburg geprüft.

Auch die schwierige Parksituation und die Durchfahrt zur Tiefgarage Walheimer Straße 8 und 8/1 ist Bestandteil der Einwendungen. Ferner bestehen Zweifel an der Nutzung des geplanten Dachgartens, dessen Nutzung in den Plänen nicht als Aufenthaltsbereich angegeben wird. Auch dies wird durch das Landratsamt geprüft.

Abstimmungsbemerkung
Nach kurzer Aussprache fasst das Gremium auf Antrag der Verwaltung einstimmig folgenden

Beschluss 1

Das gemeindliche Einvernehmen wird erteilt.

Beschluss öffentlich 1

Abstimmungsergebnis
Dafür: 8, Dagegen: 0, Enthaltungen: 0

Beschluss 2

Um Beratung und Beschlussfassung wird gebeten.

Beschluss öffentlich 2

Abstimmungsergebnis
Dafür: 0, Dagegen: 0, Enthaltungen: 0

Dokumente
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16.2. Nutzungsänderung im EG, Einbau einer Mitarbeiter-Wohnung, Flst. Nr. 2064, Talstraße 12, 74366 Kirchheim am Neckar

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 16.2

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Bachmühlweg-Talstraße“.

Geplant ist der Einbau einer Mitarbeiterwohnung im Erdgeschoss in das bestehende Wohnhaus.

Die vorgelegten Bauvorhaben sind nicht vollständig. Das Landratsamt (Baurechtsamt) Ludwigsburg hat noch Unterlagen nachgefordert (Ansicht von Süden und Schnitt).

Aus bauplanungsrechtlicher Sicht spricht auf der Basis der eingereichten Unterlagen nichts gegen den internen Umbau.

Abstimmungsbemerkung
Nach kurzer Aussprache fasst das Gremium auf Antrag der Verwaltung einstimmig folgenden

Beschluss

Das gemeindliche Einvernehmen wird erteilt.

Beschluss öffentlich

Abstimmungsergebnis
Einstimmig angenommen

Dokumente
Download Anlage Top 16.2 VBAö 18.06.2020.pdf

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16.3. Neubau eines Wintergartens, Flst. Nr. 749/4, 622, Wilhelmstraße 39/1, 74366 Kirchheim am Neckar

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 16.3

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans. Hier gibt es lediglich eine genehmigte Baulinie vom 15.03.1956.

Geplant ist der Anbau eines Wintergartens an das bestehende Wohnhaus im Erdgeschoss.

Gegen das Vorhaben ist bauplanungsrechtlich nichts einzuwenden.

Die Angrenzeranhörung wird derzeit durchgeführt.

Abstimmungsbemerkung
Nach kurzer Aussprache fasst das Gremium auf Antrag der Verwaltung einstimmig folgenden

Beschluss

Dem Vorhaben wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Beschluss öffentlich

Abstimmungsergebnis
Dafür: 8, Dagegen: 0, Enthaltungen: 0

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16.4. Neubau von 4 Doppelhaushälften mit 1 Garage, 2 überdachten Stellplätzen und 5 offenen Stellplätzen, Friedrichstraße/Meisenweg, Flst. Nr. 2149, 2151/1, 2151/2, 74366 Kirchheim am Neckar

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 16.4

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des qualifizierten Bebauungsplans „Lüssen-Bachrain-Laiern, 3. Änderung“

Geplant sind vier  Doppelhaushälften mit  5 Stellplätzen, 1 Garage und  2 Carports.

Über das Vorhaben wurde zuletzt am 19.03.2020 in der Sitzung des Verwaltungs- und Bauausschusses und am 18.11.2019 als Bauvoranfrage  beraten.

Der Bauherr hat nun Änderungen vorgenommen und die Garagen außerhalb des Baufensters durch offene Stellplätze ersetzt.

Einer Überschreitung des Baufensters mit den Terrassen wurde in einem Umfang bis zu 2 Metern in der Sitzung vom 19. März 2020 bereits zugestimmt.

Eine erneute Nachbaranhörung wird derzeit durchgeführt.

Bürgermeister Seibold weist auf die Überschreitung der Grundflächenzahl (GFZ) hin.

Diskussionsverlauf

Gemeinderat Schmutz ist es wichtig, dass die GFZ nicht überschritten wird.

Beschluss

Das Überschreiten des Baufensters mit den Terrassen im Umfang von bis zu zwei Metern wird genehmigt.
Für den Fall, dass die GFZ nicht übschritten  ist, wird das Einvernehmen erteilt.
Für den Fall, dass die GFZ  jedoch überschritten ist, wird kein Einvernehmen erteilt.

Beschluss öffentlich

Abstimmungsergebnis
Dafür: 8, Dagegen: 0, Enthaltungen: 0

Dokumente
Download Anlage Top 16.4 VBAö 18.06.2020.pdf

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16.5. Errichtung einer Überdachung mit integriertem Sonnenschutz der bestehenden Terrasse, Flst. Nr. 5582, Bertha-von-Suttner-Straße 50, 74366 Kirchheim am Neckar

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 16.5

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Das Vorhaben befindet sich im Geltungsbereich des qualifizierten Bebauungsplans „Bachrain II – Abschnitt westlich des Talhofs“, 1. Änderung, der noch nicht rechtskräftig ist.

Geplant ist die Errichtung einer Terrassenüberdachung mit integriertem Sonnenschutz über der bestehenden Terrasse.

Die Überdachung überschreitet die überbaubaren Grundstücksfläche mit 3,50 Metern. Gem. Bebauungsplan dürfen An- und Vorbauten (vergleichbar Wintergarten, überdachter Freisitz Erker) das Baufenster bis zu 3 Metern überschreiten.

Der Bauherr hat hierfür eine Befreiung beantragt.

Die Angrenzeranhörung wird derzeit durchgeführt.

Bürgermeister Seibold weist darauf hin, dass die Bemaßung im Antrag nicht korrekt ist; statt 3,50 Meter beträgt die Überschreitung tatsächlich 5,50 Meter.  Da die Bauunterlagen offensichtlich fehlerhaft sind, wird vorgeschlagen, das Bauvorhaben abzulehnen und das gemeindliche Einvernehmen nicht zu erteilen.

Abstimmungsbemerkung
Nach kurzer Aussprache fasst das Gremium auf Antrag der Verwaltung einstimmig folgenden

Beschluss

Aufgrund offensichtlich fehlerhafter Planunterlagen wird das Bauvorhaben abgelehnt. Das gemeindliche Einvernehmen wird nicht erteilt.

Beschluss öffentlich

Abstimmungsergebnis
Dafür: 8, Dagegen: 0, Enthaltungen: 0

Dokumente
Download Anlage Top 16.5 VBAö 18.06.2020.pdf

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16.6. Errichtung eines Sicht- und Lärmschutzes, Christofstraße 49, Flst. Nr. 733, 74366 Kirchheim am Neckar

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 16.6

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des qualifizierten Bebauungsplans „Ehewiesen – Änderung + nordwestliche Erweiterung (Teilstück Rosenpark)“.

Geplant ist die Errichtung eines Lärm-und Sichtschutzes entlang der Verkehrsfläche, bestehend aus einer Mauer mit WPC-Elementen mit einer Gesamthöhe von 2,10 Meter.

Gem. Bebauungsplan sind Einfriedungen entlang der öffentlichen Verkehrsflächen als freiwachsende Hecken mit Heistern nach  Maßgabe der Ziff. B) mit Abgrenzungen aus Rabattensteinen zulässig. Zäune sind in die Bepflanzung zu integrieren.
 
Für das Vorhaben ist eine Befreiung nach § 56 Abs. 5 LBO erforderlich. Da es sich um eine Befreiung von einer örtlichen Bauvorschrift handelt, ist kein Einvernehmen der Gemeinde notwendig. Nach Ansicht des Landratsamts ist das Bauvorhaben nicht befreiungsfähig, es sei denn es gibt mehrere genehmigte Vergleichsfälle.


Der Ausschuss nimmt den Vorgang zur Kenntnis.

Dokumente
Download Anlage Top16.6 VBAö 18.06.2020.pdf

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17. Handhabung von öffentlichen Veranstaltungen im Jahr 2020

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 17

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Immer häufiger bekommt die Verwaltung Anfragen, in welcher Art und Form Veranstaltungen möglich sind.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gültig ab 10. Juni 2020 hat folgende Regelung in §3 Abs. 6:
„ Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern, auch in Betrieben, Behörden und Einrichtungen, sind bis zum Ablauf des 31. August 2020 untersagt.“

Das Sozialministerium kann nun auch Verordnungen für Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmenden erlassen.

In der CoronaVO- private Veranstaltungen gültig ab 09. Juni 2020 – 31.08.2020 ist folgendes geregelt:
„§1 Diese Verordnung gilt für private Veranstaltungen in Räumen, die zu diesem Zweck vermietet oder sonst zur Verfügung gestellt werden, beispielsweise Restaurants, Vereinsheime oder Gemeindehäuser.“

CoronaVO – Veranstaltungen gültig ab 01.06.2020 – 31.08.2020 gilt folgendes:
§1 Diese Verordnung gilt für nicht private Veranstaltungen:

1. Öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen jeglicher Art, auch der Breitenkultur, beispielsweise Konzerte, Lesungen, Liederabende, Theater, Kinos usw.
2. Veranstaltungen von Vereinen, Parteien usw.

Die Veranstaltungen sind nur zulässig, wenn an ihr weniger als 100 Personen teilnehmen.

Auch wenn bisher der Zeitraum ab 01.09.2020 nicht explizit von den Regelungen erfasst wird, sind große Volksfeste bereits abgesagt worden.

Aufgrund der unkalkulierbar hohen Infektionsrisiken wurden bereits in Kirchheim am Neckar während der Corona-Pandemie einige kommunale größere Veranstaltungen (Abend des Ehrenamtes, Kunst im Mai, Straßenfest, Sport- Kultur- und Bewegungstag, Klassisches Konzert)  abgesagt.

Es stellt sich nun die Frage, wie und in welcher Form können eigene Veranstaltungen  im Jahr 2020 noch stattfinden bzw. wie werden unsere kommunalen Einrichtungen an Dritte vergeben?

Nachdem seit 06. Juni 2020 die Schwimmbäder wieder geöffnet sind (Corona-VO Sportstätten) müssen wir uns Gedanken machen, wann das Kirchheimer Lehrschwimmbad wieder geöffnet werden kann. Die Öffnung des Bades muss nach den Sommerferien eingeleitet werden.

Bürgermeister Seibold ergänzt, dass seit gestern Großveranstaltungen bis 31. Oktober weiterhin untersagt sind.

Diskussionsverlauf

Gemeinderat  Brückner kann sich vorstellen, dass die Gemeinde den Kulturbesen unter Beachtung der entsprechenden Corona-Regeln durchführt.

Gemeinderat Hennig spricht sich dafür aus, den Kulturbesen in die Gemeindehalle zu verlegen. Damit würde eine höhere Teilnehmerzahl ermöglicht.

Beschluss 1

Die kommunalen Räumlichkeiten werden wieder für Vereine geöffnet, unter der Voraussetzung, dass die Corona-Vorschriften eingehalten sind.

Beschluss öffentlich 1

Abstimmungsergebnis
Einstimmig angenommen

Beschluss 2

Das klassische Konzert ist unter den jetzigen Bedingungen nicht durchführbar. Es wird daher nicht stattfinden.
Es soll versucht werden, den Kulturbesen durchzuführen. Dazu wird die Verwaltung beauftragt, mögliche Rücktrittsklauseln in den Verträgen der Künstler zu prüfen. Weiter wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob der Kulturbesen in der Kelter oder in der Gemeindehalle stattfinden kann.

Beschluss öffentlich 2

Abstimmungsergebnis
Einstimmig angenommen

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18. Standsicherheitsprüfung für Leuchtmasten - Vergabe

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 18

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Die Gemeinde hat im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht die Standsicherheit der Leuchtmasten im Gemeindegebiet regelmäßig zu prüfen.  Bei ca. 1.200 Lichtpunkten empfiehlt sich eine kontinuierliche Durchführung und Aufteilung der Prüfung auf mehrere Jahre.
Dazu wurden Angebote für 300 Leuchtmasten für das Jahr 2020 eingeholt. Die Kosten wurden im Haushalt veranschlagt und belaufen sich gem. günstigstem Angebot auf 13.200€.

Grundsätzlich sind zwei Verfahren bei den Angeboten zu unterscheiden. Ein konventionelles Verfahren mit einer Belastung durch eine Prüflast sowie die Aufzeichnung des Biegemomentes an einer Sensorstelle. Im Gegensatz dazu ist das zweite Verfahren ein materialschonendes Verfahren mit Hilfe von Ultraschall zur Materialdickenfeststellung im Mast.
 
Das kostengünstigste Angebot (s. Anlagen) ist auch das materialschonende Verfahren. Die  Verwaltung schlägt die Vergabe an das kostengünstigere Angebot sowie die Umsetzung noch in diesem Jahr vor.

Bürgermeister Seibold ergänzt, dass nach Prüfung der Masten als nächster Schritt die Erstellung eines Beleuchtungskonzeptes angedacht ist.

Diskussionsverlauf

Gemeinderat Brückner fragt, ob die  Angebote noch gültig sind.
Herr Bothner antwortet, dass die Angebotsfristen verlängert wurden und alle vorliegenden Angebote daher noch gültig sind. Herr Bothner weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei den aufgeführten Angebotspreisen um Netto-Preise handelt.

Beschluss

Die Firma ZWP Anlagenrevision GmbH wird mit der Standsicherheitsprüfung von 300 Leuchtmasten zum Angebotspreis in Höhe von  13.200 € (netto) beauftragt.

Beschluss öffentlich

Abstimmungsergebnis
Einstimmig angenommen

Dokumente
Download TOP 3 Angebot Standsicherheitsprüfung.pdf
Download TOP 3 Vergleich der Angebote.pdf

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19. Erneuerung Telefonanlage Rathaus

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 19

Sachverhalt

Bürgermeister Seibold erläutert den Sachverhalt.

Die derzeitige Telefonanlage hat inzwischen eine Nutzungszeit von 8 Jahren. Mit der Abkündigung des Supports durch die Betreuungsfirma zum 31.12.2018 ist die Verwaltung in eine Einzelbeauftragung übergegangen. In Folge der beendeten Ersatzteilversorgung (Restteile noch am Markt) zum 31.12.2019 war die Systemlebenszeit erreicht und eine Ersatzbeschaffung vorgesehen.  
Beim Sichten des heutigen Marktes wurde eine starke Verknüpfung von Telefonie, Internet und der IT-Infrastruktur festgestellt. Eine Beauftragung von verschiedenen Firmen mit sich bedingenden Themenfeldern wäre hier nicht zielführend und somit war eine Zusammenarbeite mit der Firma Luithle&Luithle als unserem Systembetreuer die konsequente Lösung.

Die Umstellung auf die VoIP-Technologie macht verschieden Einsparungen bei Telefonanschlüssen mit ISDN und alter nicht zu ersetzender Hardware möglich. Die neue Telefonanlage wird sehr flexibel und zukunftsfähig sein, so dass von einer mehr als 10-jährigen Nutzungsdauer ausgegangen werden kann. Weiterhin bedeutet die Beschaffung von Headsets und einer Zusatzsoftware für den PC eine deutliche Erweiterung der Einsetzbarkeit sowie Arbeitserleichterung für die Beschäftigten. Das Angebot (s. Anlagen) beinhaltet die Ausstattung des Rathauses, lässt aber die Option alle Außenstellen zukünftig  anzubinden und auch hier eine Einsparung über die wegfallenden Telefontarife zu erreichen.

Diskussionsverlauf

Gemeinderat Brückner ist es wichtig, dass für die Mitarbeitenden auch Schulungen angeboten werden.

Bürgermeister Seibold informiert, dass es bei der neuen Telefonanlage zwei Möglichkeiten gibt, zu telefonieren. Zum einen mit  Telefonapparaten wie seither und zum Anderen direkt über die EDV zu telefonieren.

Gemeinderätin Riecker vermisst den Vergleich zwischen Leasing und Kauf.

Gemeinderat Schmutz spricht sich dafür aus, weitere Angebote einzuholen.

Gemeinderat Schneider hinterfragt, ob beides, Headsets und EDV, benötigt wird.

Gemeinderat Brückner rät von getrennten Anbietern bei EDV und Telefonanlage aufgrund von Schnittstellenproblemen ab.

Gemeinderat Vogt stellt den separaten Telefonserver in Frage. Er votiert für eine Cloud-Lösung.

Beschluss

Der Gemeinderat befürwortet, dass eine neue EDV-basierte Telefonanlage angeschafft werden soll.
Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, für die Beschaffung der neuen Telefonanlage   eine Fachberatung hinzuzuziehen.
Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung,  die Alternativen Kauf und Leasing zu prüfen.

Beschluss öffentlich

Abstimmungsergebnis
Einstimmig angenommen

Dokumente
Download TOP 4 Angebot.pdf

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20. Informationen der Verwaltung und Anfragen aus dem Verwaltungs- und Bauausschuss

Gremium Sitzung Sitzungsdatum ö / nö Beratungstyp TOP-Nr.
Verwaltungs- und Bauausschuss Verwaltungs- und Bauausschuss 18.06.2020 ö 20

Sachverhalt

  1. Ausbau mit Glasfaser
Bürgermeister Seibold informiert, dass im Gewerbegebiet Loch-Seele-Ehewiesen / Hellebarten der Glasfaserausbau durch die Telekom beginnt.

  1. Bebauungsplanverfahren „Hinter dem Schafhaus“ der Stadt Brackenheim
Die Gemeinde sieht sich durch das Verfahren nicht betroffen und wird daher keine Stellungnahme abgeben.

  1. Neues Grabfeld H fertiggestellt
Herr Schön informiert über die Fertigstellung des sanierten Grabfeldes H. Die Heckenpflanzung soll im Herbst vorgenommen werden.

  1. Cronimet-Gelände
       Gemeinderätin Riecker fragt zum aktuellen Sachstand des Cronimet-Geländes.

Bürgermeister Seibold informiert, dass gerade die Terminabstimmung für die nächste Gesprächsrunde läuft.  Weiter informiert er, dass die Fa. Cronimet das Gelände an die Busfirma Ernesti zum Abstellen von Bussen vermietet hat. Dies geschah in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung.

Datenstand vom 26.03.2021 08:09 Uhr